Ethik-Werkstatt
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Willkommen in der Ethik-Werkstatt!
You are Welcome in the Ethics-Workshop!
Ausgabe vom 30.08.2010 / Startseite
"Was für mich wahr und gültig sein soll, das muss von mir
auch eingesehen werden können!"
"Whatever is claimed to be true and valid for me must also
be comprehensible for me!"
Bemerkenswertes aus der Benutzerstatistik:
Für August 2010 wurde in Bezug auf die Anzahl der "HITS"
für die Ethik-Werkstatt eine
Gliederung nach Regionen erstellt. Das Ergebnis ist
bemerkenswert:
Den ersten Platz nimmt die Region Moskau ein (7%). Unter den ersten 11 Regionen
sind 5 Regionen us-amerkanisch. Die Region Niederlande liegt noch vor
Berlin,Hamburg und Wien.
| Hits by Region |
|---|
August 2010 / Erstellt im Auftrag der STRATO AG

| No. | Hits | Cached | KBytes sent | Region | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 954 | 6.88% | 85 | 12.30% | 66788 | RU Moscow |
| 2 | 598 | 4.31% | 0 | 0.00% | 27386 | NL |
| 3 | 593 | 4.28% | 184 | 26.63% | 11262 | DE Berlin |
| 4 | 478 | 3.45% | 0 | 0.00% | 22716 | US Seattle |
| 5 | 464 | 3.35% | 104 | 15.05% | 15353 | US Syosset |
| 6 | 449 | 3.24% | 154 | 22.29% | 11598 | US |
| 7 | 430 | 3.10% | 5 | 0.72% | 10934 | DE |
| 8 | 352 | 2.54% | 1 | 0.14% | 1343 | AT Vienna |
| 9 | 253 | 1.82% | 0 | 0.00% | 7477 | DE Hamburg |
| 10 | 204 | 1.47% | 31 | 4.49% | 5097 | US Oakland |
| 11 | 197 | 1.42% | 1 | 0.14% | 13755 | US Sunnyvale |
Einladung zur Diskussion
Hiermit
lade ich zu einer kritischen Diskussion über den konsenstheoretischen Ansatz der Ethik-Werkstatt
ein.
(Dazu:
Zehn Thesen zu den methodischen
Grundlagen normativer Wissenschaft *** (14 K) )
Wer will, kann auch unter einem Pseudonym oder als Anonymus teilnehmen.
Die vollständige, unveränderte Veröffentlichung aller* eingesandten Texte wird
hiermit zugesichert. Sie erfolgt in der Ethik-Werkstatt auf der Seite
Kritik an den Positionen der
Ethik-Werkstatt.
(* Natürlich gilt diese Zusicherung der Veröffentlichung nicht für Texte, die strafrechtlich relevante
Inhalte haben, die nur Nonsense enthalten oder die sich gar nicht
mit der Kritik an Positionen der Ethik-Werkstatt befassen.)
Bitte senden Sie Ihre Kritik als e-Mail an die folgende Adresse:
wesche_eberhard@yahoo.de
(Bitte beim Adressieren den hier nicht sichtbaren Unterstrich beachten: wesche_eberhard@yahoo.de)
Gibt es nichts zu kritisieren? Ist die Position der Ethik-Werkstatt keine Kritik
wert? Oder ist das Internet so verpönt, dass man nichts Vernünftiges von einer
Diskussion erwarten kann?
Wie wichtig diese Probleme sind, erfahren wir täglich aus den Medien.
Leisten wir unseren (theoretischen) Beitrag zur Bewältigung dieser Probleme!
Eberhard Wesche.
NEU
Ich habe damit begonnen, Gedanken Aus meinen
Notizbüchern in der Ethik-Werkstatt zu veröffentlichen.
Sie ergänzen die fertigen Arbeiten und benennen offene Fragen.
Kritik und Fragen bitte als E-Mail senden an:
wesche_eberhard@yahoo.de
(Bitte den hier nicht sichtbaren Unterstrich beachten: wesche_eberhard
...)
Ständiger Inhalt der Startseite:
Info zu
dieser Website
Zu
meiner Person als dem Herausgeber der Ethik-Werkstatt
Warum
die Begründung von Moral und Recht den Schwerpunkt dieser Website bildet
Wie
bewegt man sich in der Ethik-Werkstatt?
Wie findet man das, was man sucht?
Weitere
Hinweise
Leitgedanken
Rechtliches
Die Ethik-Werkstatt
ist eine persönliche philosophische Website, in der ich meine Überlegungen zur
methodischen Beantwortung moralischer Fragen allen Interessierten zugänglich
machen möchte. Es werden jedoch auch andere philosophische und
gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen, wie die
Alphabetische Liste aller Texte zeigt. Die Ethik-Werkstatt bietet
also nicht nur Texte zur Ethik sondern zu allen normativen Fragen, seien es Fragen
rechtlicher, methodologischer, politischer, ökonomischer oder pädagogischer Art.
Ich verbinde mit dieser Website die Hoffnung, dass sich der eine oder der andere
findet, dem die hier behandelten Themen ebenfalls wichtig sind und der die hier
angewandte Methode der Argumentation und Begründung für tragfähig und
ausbaufähig hält.
Die Ethik-Werkstatt versteht sich als ein wissenschaftliches Projekt. Ich habe
mich jedoch um eine allgemein verständliche Darstellung bemüht und hoffe, dass
sowohl der philosophisch Interessierte als auch jemand "vom Fach" hier
Anregungen erhält.
Wer analytisches Denken, klare Formulierungen und konstruktive Resultate
schätzt, ist hier an der richtigen Stelle.
Ein erfolgreiches Stöbern auf den Seiten der Ethik-Werkstatt wünscht
Eberhard
Wesche.
(Für den Inhalt verantwortlicher Herausgeber)
Wenn diese Website für Sie interessant ist,
dann weisen Sie bitte auch Freunde, Kollegen und Bekannte auf die
"Ethik-Werkstatt" hin!
Zu meiner Person als dem Herausgeber der Ethik-Werkstatt
- Jahrgang 1943, aufgewachsen in Hannover
- 1971 Hochschulabschluss als Diplom-Soziologe an der Freien Universität Berlin
mit einer Arbeit zur "Sozialen Kontrolle des sexuellen Verhaltens"
- 1971 Beginn der Lehrtätigkeit am Fachbereich Politikwissenschaft der FU Berlin
(Otto-Suhr-Institut), zuletzt als Assistenzprofessor (bis 1983)
- 1976 Promotion im Fach Politikwissenschaft mit der Arbeit: "Zur Methodologie
der normativen Sozialwissenschaften. Tauschprinzip - Mehrheitsprinzip -
Gesamtinteresse". Diese Arbeit ist
hier
zugänglich.
(Im Klett-Cotta-Verlag erschien 1979 eine überarbeitete und gekürzte
Fassung dieser Arbeit unter dem leicht geänderten Titel:
"Tauschprinzip - Mehrheitsprinzip -
Gesamtinteresse. Zur Methodologie normativer Ökonomie und Politik".
Dieses Buch ist als PDF-Datei
hier
verfügbar.)
- Ich bin verheiratet, habe drei inzwischen erwachsene Kinder und lebe in
Berlin.
Mein wissenschaftlicher Werdegang
Warum
die Begründung von Moral und Recht den Schwerpunkt dieser Website bildet
[Why the Foundation of Morals and Law is Situated in the Center of this Website]
Angesichts der vorhandenen Konflikte auf dem Raumschiff "Erde" zwischen
Individuen, Gruppen und Staaten,
angesichts der kaum vorstellbaren Zerstörungskraft moderner Waffen,
angesichts des rapiden Schwindens überlieferter moralischer Bindungen vor allem
in den großen Städten
kommt der Suche nach sozialen Regelungen, denen alle
gemeinsam zustimmen können, eine große Bedeutung zu.
[Considering the existing conflicts between individuals, groups and states on
spaceship "Earth",
considering the nearly unimaginable destructive power of modern weapons,
considering the rapid diminishing of moral ties especially in the big cities
the search for social rules to which all people together can
consent acquires great importance.]
Wer Konflikte friedlich lösen will, muss nach Regelungen suchen, die für alle
Beteiligten akzeptabel, die also allgemein konsensfähig sind.
[Who wants to settle conflicts peacefully, has to look for rules, which are
acceptable for all people participating.]
Religiöse Überzeugungen sind für die Begründung allgemein zustimmungsfähiger
Verhaltensregeln und sozialer Ordnungen deshalb nicht geeignet, weil sie nur
innerhalb der jeweiligen Glaubensgemeinschaft Geltung beanspruchen können. Die
religiösen Glaubensgemeinschaften haben unterschiedliche Weltbilder, aus denen
sich unterschiedliche Moralvorstellungen ergeben, ohne dass ein Weg zur
Überwindung dieser Unterschiede auch nur denkbar wäre. (Eine Vereinheitlichung
der moralischen und politischen Positionen der vielen verschiedenen Religionen,
wie sie der Theologe Hans Küng mit dem "Projekt Weltethos" anstrebt, erscheint
nicht möglich, weil es an intersubjektiv nachvollziehbaren Methoden und
Kriterien fehlt, um einen bestehenden Dissens aufzulösen.)
[Religious convictions are not appropriate for the foundation of generally
acceptable rules of behaviour and social orderings, because they can demand
validity only within the regarding community of faith. Religious communities
have different conceptions of the world, from which there result different
conceptions of morality without even a conceivable way to overcome these
differences. (A unification of the moral and political positions of the numerous
different religions, the theologian Hans Küng is striving for ("Project World
Ethos"), seems impossible, for it lacks of intersubjectively valid and accepted
methods and criteria to solve an existing dissent.)]
Von den großen Philosophen wurden Morallehren begründet, die keine religiösen
Voraussetzungen enthalten. Trotz großer Leistungen mangelt es diesen Theorien
jedoch letztlich an einer Methodik, die kompromisslos
auf die intersubjektive Nachvollziehbarkeit aller Argumente und
Behauptungen ausgerichtet ist.
[The great philosophers have founded systems of morality, which do not contain
any religious premisses. But in spite of great achievements these theories are
void of a method, which is strictly oriented towards the intersubjective
testability of all arguments and assertions.]
Wie bewegt
man sich in der Ethik-Werkstatt?
Wichtig hierfür sind die beiden Seiten
Übersicht (alle Texte thematisch geordnet) und
Alphabetische Liste aller Texte.
Von diesen beiden Seiten gelangt man per Mausklick zu allen Texten und man kommt
auch - über Verknüpfungen am Anfang und am Ende jeder Seite - per Mausklick
wieder zu ihnen zurück.
Viele Texte haben ein eigenes Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu den
einzelnen Abschnitten, so dass man gezielt in den Text springen kann.
Tipp: Benutzen Sie die Tastenkombinationen
Ihres Internet-Browsers, um zum Anfang oder zum Ende eines Textes zu gelangen
oder um einen bereits aufgerufenen Texte noch einmal anzusehen (Vorwärts- und
Zurück-Pfeile anklicken).
Wie findet man, was man sucht?
Die Ethik-Werkstatt hat leider noch keine eigene Suchfunktion. Man kann jedoch
GOOGLE zur Suche innerhalb der Ethik-Werkstatt benutzen, indem man dort
als ersten Suchbegriff "Ethik-Werkstatt" eingibt und dann ein Stichwort für das,
was man sucht, z. B. "Rousseau" oder "Demokratietheorie".
Man kann auch die Seite
Alphabetische Liste aller Texte aufrufen und die Suchfunktion des
eigenen Internet-Browsers benutzen. So kann man zumindest die Titel der
verschiedenen Seiten schnell auf bestimmte Personen oder Themen hin durchsuchen.
Mit der Suchfunktion des eigenen Internet-Browsers kann man auch innerhalb
der einzelnen Texte suchen.
Schließlich kann man auch den Abschnitt markieren und kopieren und ihn dann in
die leere Seite eines Textverarbeitungsprogramms (Word o. a.) einfügen. Dann
kann man die meist sehr komfortablen Suchfunktionen des
Textverarbeitungsprogramms verwenden.
Auf der Seite
Übersicht sind die verschiedenen Texte nach Gebieten geordnet,
sodass man die Ethik-Werkstatt auch systematisch nach Themen durchsuchen
kann.
Wenn Sie Seiten der Ethik-Werkstatt direkt aufrufen wollen, achten Sie bitte auf
die genaue Groß- und Kleinschreibung des Dateinamens. Leider wurde dies nicht
einheitlich vorgenommen. Vergessen Sie außerdem bei der Webadresse nicht, die Endung ".htm"! Bei
Problemen empfiehlt sich der Weg über die Startseite mit "
www.Ethik-Werkstatt.de ".
Die Ethik-Werkstatt besteht aus Volltexten, die als Dateien im Format HTML erstellt wurden. Sie können als Fließtexte problemlos
markiert und kopiert werden. Eine Ausnahme bildet das Buch
Tauschprinzip - Mehrheitsprinzip - Gesamtinteresse. Stuttgart:
Klett-Cotta 1979, das im PDF-Format verfügbar ist.
Hinzuweisen ist noch auf das "Das kleine ABC des
klaren Denkens". Dies
Lexikon
ist allerdings kein allgemeines Nachschlagewerk, sondern es stellt Begriffe
bereit, die als "Denkwerkzeuge" für Analyse
und Kritik dienlich sind. Wem die Texte der Ethik-Werkstatt zu schwierig oder ungewohnt sind, sollte
einmal im
Lexikon
blättern und sich so mit den Begriffen vertraut machen. Dies Vorgehen ist auch
bei nur elementaren Deutschkenntnissen hilfreich, da die englischen Begriffe für
die Stichworte immer mit genannt werden.
***
In der deutschen Enzyklopädie von Wikipedia habe ich einige Artikel (mit)verfasst. Leider ist inzwischen das Meiste überschrieben worden Eine Liste dieser Artikel findet man hier.
***
Schließlich muss auch noch
Mein
öffentliches Notizbuch erwähnt werden, in dem es weniger
wissenschaftlich aber dafür vielleicht etwas wirklichkeitsnäher und persönlicher
zugeht.
***
Wer die philosophische Position kennenlernen will, die ich in der
Ethik-Werkstatt vertrete, der sollte am besten lesen:
Zur Methodologie normativer Wissenschaft
***
Diskussionen zu einigen hier behandelten Themen findet man in den
"Philosophischen Foren PhilTalk". Zu den teilweise umfangreichen Diskussionen, an denen ich beteiligt
war, gelangt man über die Verknüpfungen auf der Seite "Diskussionen
bei PhilTalk".
Einige Diskussionen habe ich auch in dem
Forum
Philosophie-Raum geführt. Man findet eine Liste der Themen und einen
Link zu diesem philosophischen Forum auf der Seite
Diskussionen im Philosophie-Raum.
***
Für Besucher mit geringen Deutschkenntnissen
sei auf folgende Texte in Englisch
hingewiesen:
How to solve the Arrow paradox
*** (14 K) und
The Majority Alternative ** (11 K)
Ten Theses about the Methodological Foundation of Normative Knowledge
*** (12 K)
Auch das
Lexikon
kann bei Sprachschwierigkeiten helfen, da zu jedem Stichwort der entsprechende
englische Begriff beigefügt ist.
***
Nicht alle Texte haben Aufsatzform. Einige Texte bestehen aus Notizen. Es ist
eben eine Werkstatt, in der man auch Unfertiges
vorfindet. Manche der Texte in Notizform entstammen Diskussionsbeiträgen. Das
erklärt den gelegentlichen Dialogstil, der sich nicht immer beseitigen ließ.
Auch wenn dies akademischen Standards nicht immer genügt, so können doch auch
von solchen unfertigen und vorläufigen Texten Anregungen zu weiteren
Überlegungen ausgehen.
***
Bei Texten über Theoretiker (der
Sekundärliteratur) wie Rousseau, Kant, Bentham, Hobbes, Locke, Mill,
Arrow, Buchanan und Tullock, Hennis, Fraenkel, Hare, Downs, Rawls, Harsanyi,
Farquharson, Hoerster, Nida-Rümelin, Apel oder Habermas habe ich mich bemüht, die Autoren in Zitaten
möglichst selber zu Wort kommen zu lassen. Aus fremdsprachigen Texten entnommene
Zitate habe ich übersetzt.
***
Achtung: Die Texte werden - wie es in einer Werkstatt üblich ist - von Zeit zu Zeit
überarbeitet. Insofern kann es im Laufe der Zeit gegenüber früheren
Versionen derselben Seite zu Unterschieden kommen. Es empfiehlt sich - vor allem
bei der Benutzung von Texten in Gruppen - darauf zu achten, dass alle die neueste
Version haben - oder zumindest die gleiche.
Es werden auch Texte ausgemustert. In diesem
Fall ("not found") empfiehlt es sich, in der
Übersicht oder der
Alphabetischen Liste nach entsprechenden Seiten zu suchen. Manchmal
werden auch veraltete oder fehlerhafte Links zur
Ethik-Werkstatt mitgeteilt (Fehlermeldung: "Website nicht gefunden"). In
diesem Fall sollte man die Adresse verkürzen auf
www.ethik-werkstatt.de und damit die Startseite aufzurufen. Von hier aus
kann man dann mit der
Alphabetischen Liste weitersuchen.
***
In der Ethik-Werkstatt kommt es in erster Linie darauf an, ob die vorgetragenen
Argumente richtig sind und ob sie bei der Beantwortung der gestellten Frage
weiterhelfen. Ob die Argumente neu sind und wer sie zuerst entwickelt hat, ist
dem gegenüber eher nachrangig. Die Beiträge beanspruchen deshalb auch
nicht unbedingt Originalität und das
Zitieren anderer Autoren spielt eine geringere Rolle als in der Wissenschaft
sonst üblich. (Die Autoren, von denen ich gelernt habe, mögen mir verzeihen,
wenn sie nicht immer genannt werden.)
***
Die Literaturverweise sind leider bisher
eher spärlich und z. T. unvollständig. Zumindest gibt es eine zentrale
Literaturliste.
***
Noch ein Tipp. Wenn man Texte direkt am Bildschirm
lesen will, so kann man sich die Sache dadurch komfortabler machen, dass
man auf der betreffenden Seite alles markiert und kopiert und dies dann in ein
leeres Word-Dokument einfügt. Dann kann man - zumindest bei neueren Word-Versionen
- unter dem Menüpunkt "Ansicht" die Buchform wählen, bei der die Zeilen nur halb
so lang sind und so der
Übergang zur nächsten Zeile erleichtert wird.
***
Zum Schluss noch eine Entschuldigung: Wenn um der Kürze willen meist nur von
"Autoren", "Wissenschaftlern", "Staatsbürgern" etc. die Rede ist, so sind damit natürlich
immer zugleich auch die Autorinnen, Wissenschaftlerinnen, Bürgerinnen etc.
gemeint.
Die Ethik-Werkstatt hat die folgenden Internet-Adressen:
www.ethik-werkstatt.de
/
www.ethikwerkstatt.de /
www.ethics-workshop.de
Leitgedanken:
Die Philosophie muss sich all der wichtigen Fragen annehmen, für deren
Beantwortung sich die
anderen Wissenschaften als unzuständig erklärt haben.
Im Nachdenken über Moral und Ethik ist ein Umdenken erforderlich.
Statt zu fragen: "Gibt es allgemeingültige Normen für das Handeln der Menschen?"
müssen wir fragen: "Wie müssen Normen beschaffen sein, um allgemein anerkennbar
zu sein?"
Nur wenn jede Aussage und jeder Gedankenschritt auf intersubjektive
Nachvollziehbarkeit und Übernehmbarkeit geprüft wird, kann man von einem
"wissenschaftlichen" Vorgehen sprechen.
***
***
Im Unterschied zur vorherrschenden Meinung bin ich der Ansicht, dass die
Philosophie wichtige Beiträge zu realen Problemen der Zeit leisten kann.
***
Mit der schwindenden Glaubwürdigkeit der religiösen Weltbilder fehlt den
moralischen und rechtlichen Ordnungen eine allgemein anerkannte Grundlage.
Pseudowissenschaftliche Theorien der verschiedensten Spielarten versuchen, dies
Vakuum auszufüllen.
Die Analyse und Kritik dieser Ideologien kann keine
Wissenschaft besser leisten als die Philosophie.
***
Anstelle einer Verweigerungshaltung gegenüber ethischen, rechtlichen und
politischen Fragen,
wie sie die vom Positivismus geprägten philosophischen
Strömungen des 20. Jahrhunderts eingenommen haben,
sehe ich es als Aufgabe der
Philosophie an,
sich dieser keineswegs sinnlosen Fragen anzunehmen
und nach
begründeten Antworten auf diese Fragen zu suchen.
***
Alle Texte unterliegen dem Urheberschutz. Wenn jemand Gedanken oder
Texte aus der Ethik-Werkstatt abdrucken oder
anderweitig veröffentlichen will, so mag er dies gerne und unentgeltlich tun,
sofern er als Quelle angibt:
Eberhard Wesche in: "Ethik-Werkstatt.de"
***
Es wird generell erlaubt, dass Suchmaschinen auf die Ethik-Werkstatt verweisen und dass auf anderen Websites Web-Links zur Ethik-Werkstatt eingerichtet werden.
***
Für Web-Links bzw. Verknüpfungen in der Ethik-Werkstatt, die zu anderen Websites führen, wird in Bezug auf deren Inhalt keinerlei Verantwortung übernommen, da sich die Inhalte von Web-Sites jederzeit ändern können. Alle Empfehlungen dieser Art sind deshalb unverbindlich und sind vom Benutzer selber zu prüfen.
***
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Alphabetische Liste aller Texte
Übersicht
Ethik-Werkstatt: Ende der "Startseite" /
Letzte Bearbeitung siehe Datum am Anfang / Eberhard Wesche
Wer diese Website interessant findet, den bitte ich, auch Freunde, Kollegen und
Bekannte auf die "Ethik-Werkstatt" hinzuweisen.